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Die Eigenschaften des Horrorfilms

Die Aufgabe des Horrorfilms ist es, beim Zuschauer Gefühle wie Angst und Schrecken zu wecken. Auch das Auslösen von Verstörung ist ein klassisches Merkmal dieses Genres. Viele Horrorfilme arbeiten hierfür mit übernatürlichen Akzenten und Phänomenen. Allerdings kommt dies nicht bei allen Produktionen zum Einsatz.

In Deutschland ist oftmals von einem Gruselfilm die Rede. Allerdings bezieht sich die deutsche Bezeichnung heute überwiegend auf ältere Produktionen. Eine Sonderform des Horrorfilms ist der Splatterfilm. Bei diesem liegt der Fokus der inhaltlichen Gestaltung auf Gewalt. Um einen Horrorfilm handelt es sich erst, wenn die Inhalte auf die genannten Gefühle abzielen und Elemente dieser Form bewusst eingesetzt werden.

Die Merkmale des Horrorfilms

Ein Horrorfilm kommt oftmals dem Thriller sehr nah. Da die Bedrohung durch den Protagonisten jedoch meist nicht erklärbar ist, unterscheidet er sich von diesem Genre stark. Mit den Jahren haben sich verschiedene übernatürliche Wesen bei diesen Filmen durchsetzen können. So findet man oftmals Vampire, Werwölfe und letztlich auch Gespenster und Mutanten.

Gerade in den vergangenen Jahren entstanden zahlreiche Horrorfilme, die sich von der Einbindung von übernatürlichen Wesen distanzierten und vorrangig auf menschliche Störungen eingehen, die durch Mörder symbolisiert werden. Ein klassisches Beispiel hierfür ist der Slasherfilm. Ein Horrorfilm sucht trotz der angsteinflößenden Geschichte stetig den Bezug zum Alltag und geht hierbei auf den Rationalismus ein.

Die Bindung zum Zuschauer

Die Geschichten in einem Horrorfilm versuchen eine starke Bindung zwischen dem Zuschauer und dem Protagonisten zu schaffen. Durch diese sollen die Gefühle von Angst und Schrecken verstärkt werden. Wichtig ist es, dass es den Produzenten gelingt, dass ein Zuschauer den Film mit den Augen des vorhandenen Darstellers betrachtet.

Aus diesem Grund findet man im Horrorfilm oftmals die Point-of-View-Shots als spezielle Kameraeinstellung. In Hinblick auf die Dramaturgie besinnt sich dieses Genre auf die Gegenüberstellung von Regel und Ausnahme und schafft durch diesen Aspekt einen stetig anhaltenden Spannungsbogen. Eine Form des Horrorfilms ist der Psycho-Horrorfilm. Diese Produktion arbeitet vorrangig mit diffusen und auch allgegenwärtigen Bedrohungen.